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13. Dezember 2018 | 19:30 Uhr

Gundermann

„Rausschmiss wegen prinzipieller Eigenwilligkeit“

„Gundi“ Gundermann war ein singender Kommunist, der davon träumte, Armee-Politoffizier zu werden, es aber ablehnte, dem DDR-Verteidigungsminister ein Loblied zu widmen und von der Offiziersschule exmatrikuliert wird. Als Hilfsarbeiter geht er in den Bergbau und avanciert zum Baggerfahrer mit eigener Band, der „Brigade Feuerstein“. Er tritt in die SED ein, wird aber schon bald wieder ausgeschlossen. Er arbeitet als Inoffizieller Mitarbeiter für den Staatssicherheitsdienst und informiert diesen nicht nur über Schlampereien im Tagebau, sondern auch über engere Bekannte. Zwanzig Jahre nach Gundermanns Tod setzt Andreas Dresen diesem umstrittenen Liedermacher, den im Osten Deutschlands nicht jeder und im Westen kaum einer kennt, ein Denkmal. [rl]

Gilde-Filmpreis – Bester Film (national) | Biografie | Gundermann | Deutschland 2018 | Regie: Andreas Dresen | Darsteller: Alexander Scheer (Gundermann), Anna Unterberger (Conny), Benjamin Kramme (Wenni) | 127 Minuten

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