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20. Juni 2019 | 19:30 Uhr

Die Heiden von Kummerow und ihre lustigen Streiche

Präsentiert von Schwabes Rumpelkammer anlässlich 100 Jahre VHS "Ehm Welk"

Eines der bekanntesten Werke des Namensgebers der Schweriner VHS Ehm Welk ist „Die Heiden von Kummerow“. Das pommersche Dorf Kummerow zur Zeit Bismarcks: Pastor Breithaupt, der streitbare Seelenhirte der Gemeinde, hält zwar viel von Tradition, von heidnischen Bräuchen aber gar nichts. So ist ihm der Ritus des „Heidendöpen“, den die Dorfkinder jedes Jahr leidenschaftlich pflegen, zutiefst zuwider. Jahr für Jahr stehen sie im eiskalten Wasser des Mühlbachs, und wer es am längsten aushält, wird zum König gekrönt. Und wieder einmal ist der Kuhhirte Krischan der Schiedsrichter. Krischan ist in den Augen des Pastors ein Rebell, dem bürgerliche Tugenden wie Gottesfürchtigkeit und Geldverdienen, ordentliche Kleidung und Wohlanständigkeit nichts bedeute. Dass Breithaupts Jüngste, Ulrike, die „Braut“ bei diesem Wettbewerb spielt, verschlimmert die Sache natürlich erheblich. Filmspaß für die ganze Familie. [rl]

Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)1967: Prädikat „wertvoll“ | Komödie | Die Heiden von Kummerow und ihre lustigen Streiche | BRD, DDR 1967 | Regie: Werner Jacobs | Darsteller: Paul Dahlke (Pastor Breithaupt), Ralf Wolter (Krischan), Fritz Tillmann (Müller Düker) | 94 Minuten | FSK 6

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