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28. Februar 2019 | 19:30 Uhr

Vor dem Frühling

Poetische Reflexionen über das Ende der Macht

Der Präsident, einst Volksheld und Befreier seines Landes, wird entmachtet und muss in die wilde Gebirgsregion seiner Heimat Georgien flüchten. Von seiner Machtfülle ist nicht viel mehr geblieben als eine kleine Gruppe von Getreuen, die den Präsidenten durch das Land führen, von einem Notquartier zum nächsten, über schneebedeckte Berge und unwegsame Pässe, durch tiefe Wälder und reißende Ströme – voller Schönheit und Gefahren. Die unsichtbaren Verfolger setzen sie unter unerbittlichen psychologischen Druck. Die all umschließende Natur, ihr Zufluchtsort, stellt sich als unberechenbare Gewalt heraus. Die Reise wird zu einem rastlosen Unternehmen – zwischen Vertrauen und Misstrauen, zwischen Hoffnung und Zweifel. Der Film unternimmt eine allegorische Reise in die Tiefen der menschlichen Seele und in die Schönheit und Urgewalt der Natur. In dichten Bilderströmen wird eine poetische Geschichte über die Zusammenhänge von Macht und ihre Auswirkungen auf die Menschen erzählt. [rg]

| Drama | Khibula | Georgien, Deutschland, Frankreich 2017 | Regie: Georg Ovashvili | Darsteller: Hossein Mahjoob (Präsident), Kishvard Manvelishvili (Premierminister), Nodar Dzidziguri (Zurab) | 99 Minuten | FSK 12

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